Magnetgummis, Magnetfolien und ihre Anwendungsbereiche

Magnetgummis und Magnetfolien bestehen aus flexiblem Thermoplast-Kunststoff, in dem magnetisierbares Strontium-Ferrit Pulver eingearbeitet ist. Als Haftfläche ist jede magnetisierbare Oberfläche geeignet. Man kann sowohl Magnetfolien als auch Magnetgummis einfach zuschneiden und so die gewünschten Längen, bzw. das gewünschte Format erreichen.

Hinweis zu unseren Leistungen

Die auf dieser Website dargestellten Inhalte, Projekte und Leistungen stellen lediglich eine Auswahl unserer Arbeit dar. Sie dienen als Beispiele und geben keinen vollständigen Überblick über unser Leistungsspektrum.

Herstellungsprozess einer Magnetfolie

Ein Thermoplast Kunststoff wird mit Strontium-Ferrit Pulver vermengt und in weiterer Folge in endlosen Bahnen kalandriert. Danach erfolgt die Magnetisierung der Magnetfolie.

Unterschieden wird zwischen isotroper und anisotroper Magnetisierung:

  • Isotrop bedeutet eine beliebige, also nicht vorzugsgerichtete Magnetisierung.

  • Anisotrop weist eine Vorzugsrichtung der Magnetisierung auf, was in höherer Haftkraft resultiert. Es wird ein elektromagnetisches Feld angelegt, was die Vorzugsrichtung im Material sicherstellt. Durch diesen zusätzlichen Arbeitsschritt sind anisotrope Magnetfolien etwas teurer als isotrope.

Bild von Markus Freudenthaler
Markus Freudenthaler

Vertrieb Innendienst bei
magnet.works

Magnetgummi & Magnetfolie – auf einen Blick

Verschiedene Arten Magnetfolien und Magnetgummis gibt es in unterschiedlichen Ausführungen wie roh braun, semi-anisotrop, anisotrop und selbstklebend, jeweils angepasst an spezifische Anwendungsbedürfnisse.
Herstellung Der Herstellungsprozess von Magnetfolie beinhaltet das Vermengen von Thermoplast Kunststoff mit Strontium-Ferrit Pulver, das Kalandrieren in endlosen Bahnen und die nachfolgende Magnetisierung, wobei zwischen isotroper und anisotroper Magnetisierung unterschieden wird.
Anwendung Die Einsatzgebiete reichen von alltäglichen Anwendungen wie Fahrzeugbeschriftungen und Werbetafeln über industrielle Nutzungen in Förderbändern und AGVs bis hin zu spezialisierten Anwendungen wie magnetischen C-Profilen für Lagerkennzeichnungen.

Arten von Magnetgummis und Magnetfolien

Man unterscheidet zwischen folgende Arten von Magnetfolien:

  • Roh braun – einseitig magnetisierte Magnetfolie.

  • Roh braun – beidseitig magnetisierte Magnetfolie.

  • Semi-anisotrope Magnetfolie.

  • Anisotrope Magnetfolie.

  • Selbstklebend auf einer Seite, magnetisiert auf der anderen.

  • Magnetfolie mit farbigen und bedruckbaren Beschichtungen.

  • Unterschiedliche Magnetisierungsarten.

 

Man unterscheidet folgende Arten von Magnetgummis:

  • Einseitig mehrpolig magnetisiert.

  • Beidseitig magnetisiert.

  • Axial magnetisiert.

  • Selbstklebend auf einer Seite, magnetisiert auf der anderen.

  • Unterschiedliche Breiten.

  • Unterschiedliche Höhen.

  • Bunde zu unterschiedlichen Laufmetern.

Anwendungsbereiche

Anwendungen für Magnetfolien:

  • Beschriften von Fahrzeugen.

  • Für Werbetafeln.

  • Bedrucken mit bspw. Warnhinweisen für Maschinen.

  • Bedrucken mit Lasertargets, um bspw. Laser einrichten zu können.

  • Als Lehrmittel.

  • Als Preisschilder.

  • Als Werbegeschenke.

Anwendungen für Magnetgummis:

  • Berührungslose Kontaktgeber für AGV (fahrerlose Transportsysteme).

  • In Förderbändern.

  • Einsatz als Lackierabdeckungen.

  • Im Möbelbau.

  • Bei Duschkabinen um Türen geschlossen zu halten.

  • Spielzeug.